BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Bewegungen verändern, Beweglichkeit gewinnen, Beschwerden beheben

Machen Sie es anders – oder gewusst wie!

Bewegungen verändern, Beweglichkeit gewinnen, Beschwerden behebenDie einfachsten Ratschläge zur Gesundheitsförderung sind gleichzeitig die schwersten: immer heißt es, man sollte sich mehr bewegen, das fördert Gesundheit in vielerlei Hinsicht. Doch dafür braucht es Zeit, so ein häufig vorgebrachtes Gegenargument. Nicht, wenn man Ismakogie kennt! Ismakogie ist gelebte Anatomie, d.h. wie man sich bewegt, arbeitet, Sport treibt usw.

Wunderbar werden Sie jetzt denken, dann brauche ich ja nichts weiter zu machen. Doch, denn wie Sie etwas machen, lässt sich verändern und damit optimieren. Das ist gelebte Anatomie: Sie bewegen sich in Zukunft so, wie es die menschliche Anatomie vorgibt, d.h. Sie benutzen für eine Bewegung die Muskeln, die dafür vorgesehen sind. Jetzt werden Sie sich fragen, wie das denn (anders) gehen soll, denn Sie sind sicher der Meinung, ziemlich genau zu wissen, wie Sie z.B. Ihren Arm bewegen müssen.

Nehmen wir das als Beispiel: stellen Sie sich vor, Ihr Handy liegt auf dem Tisch, es klingelt und sie greifen danach. Machen Sie es einmal so wie immer und dann noch einmal langsamer und beobachten sich in beiden Situationen dabei. Mit großer Wahrscheinlichkeit geht Ihre Hand als Erstes zielsicher Richtung Objekt, die Finger sind in Erwartung des Greifens leicht gekrümmt. Die Hand zieht den Unterarm mit, eventuell noch den Oberarm und je nachdem, ob das Handy ungünstig oder weiter entfernt liegt, wird auch noch die Schulter mit nach vorne gezogen.

War es bei Ihnen so ähnlich? Haben Sie immer wieder einmal oder sogar öfter Schulter-Nackenprobleme, Kopfschmerzen oder Schmerzen im Ellbogengelenk, Handgelenk, den Fingergelenken? Diese Beschwerden können u.U. Resultat einer Fehlbewegung oder -belastung sein.

Wie wäre die oben beschriebene Bewegung denn günstiger?

Bewegungen des Armes sollten im Schultergelenk beginnen, egal ob Sie etwas ergreifen oder einen Ball werfen möchten. Das heißt der Griff zum Handy sähe so aus: aus dem Schultergelenk wird der Oberarm nach vorne bewegt (dafür brauchen Sie nicht Ihre Schulter anheben oder mit nach vorne ziehen!), Unterarm, Hand und Finger sind dabei (noch) passiv. Anatomisch arbeiten hierfür große Muskeln des Rumpfes und Oberarms. Ist der Arm mit der Hand nahe genug am Objekt, beginnt die Feinabstimmung: die Unterarm-, Hand- und Fingermuskeln reagieren nacheinander, das Handy kann ergriffen werden. Doch Halt: führen Sie jetzt nicht das Handy zum Ohr, indem Sie im Ellbogengelenk einknicken. Lassen Sie Ihre Rückenmuskeln arbeiten: ziehen Sie zuerst den Oberarm zurück zum Körper und führen dann die Hand zum Ohr!

Das hört sich jetzt erst einmal total kompliziert an, ist es in Wirklichkeit aber gar nicht. Mit ein wenig Übung bzw. mit Bewusstheit ausgeführt haben Sie es bald raus –  und für Ihre Muskeln und Gelenke ist es die reinste Erholung.

Dieses exemplarische Beispiel macht deutlich, dass es um Alltagsbewegungen in allen Lebensbereichen geht: im Beruf, der Schule, im Haushalt, beim Sport, in der Freizeit. Viele Bewegungen machen wir vollkommen unbewusst und leider oft so, dass es auf Dauer zu Über- bzw. Unterbelastungen kommen kann.

Nehmen wir nochmal das oben genannte Beispiel: viele Menschen leiden an Schulter-Nackenbeschwerden, eventuell daraus resultierenden Kopfschmerzen, Schmerzen in den Finger-, Hand-, Ellbogen- und Schultergelenken. Nicht selten liegt die Ursache im dauerhaften Fehlgebrauch der Gelenke, was wiederum an einem falschen Einsatz der entsprechenden Muskeln liegt. Feinmotorische Muskeln (Finger-, Hand- Unterarmmuskulatur) werden sozusagen missbraucht für grobmotorische Arbeiten (den Arm bewegen). Dadurch werden bestimmte Muskeln ständig überfordert, andere dagegen permanent unterfordert. Das führt nicht nur zu einem verschobenen Kräfteverhältnis. In der Folge kann es zu Fehlfunktionen und Schmerzen einzelner oder mehrer Gelenke kommen, zu hartnäckigen Verspannungen und Blockaden  im muskulären Bereich, oft treten auch Beschwerden an ganz anderen Stellen des Körpers auf.

Durch dauerhaft optimierte Bewegungsabläufe können Sie nicht nur vorbeugen, sondern bereits bestehende Einschränkungen und Beschwerden verbessern oder ganz beseitigen. Mit Ismakogie haben Sie ein „körpereigenes Werkzeug“, das umzusetzten. Wenn Sie einmal damit begonnen haben, werden Sie im Laufe der Zeit feststellen, dass Ihr Körper auch von selbst reagiert. Das heißt er lässt Sie spüren, was für ihn – und damit für Sie – gut ist, denn dieses Wissen ist in der Anatomie begründet.

Nutzen Sie dieses Potential, Ihr Rücken, Ihre Gelenke, Ihre Füße, Ihr ganzer Bewegungsapparat wird es Ihnen danken.
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Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Berufsorientierung: AnlagenmechanikerAnlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) sind Fachmänner und -frauen für viele Bereiche – und unverzichtbar beim Neubau oder der Sanierung von Gebäuden: Sie sind Ansprechpartner für die gesamte Badplanung, bauen die Sanitärobjekte ein und stellen sicher, dass alles funktioniert. Auch die Heizungs- und Lüftungsanlagen fallen in ihr Aufgabengebiet: Sie kennen die verschiedenen Systeme, beraten den Kunden und warten die installierten Anlagen regelmäßig. Aber damit nicht genug: Auch das weite Feld der erneuerbaren Energien sowie die Smart Home-Technik gehören zum Aufgabenbereich der SHK-Anlagenmechaniker. → mehr lesen

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Gesicht zeigen

Mehr Leichtigkeit mit Ismakogie

Gesicht zeigenEs braucht nicht immer Sprache zur Kommunikation, nonverbal hat Mensch viele Möglichkeiten, sich auszudrücken. Durch Gestik und Mimik lässt sich viel sagen, Gedanken, Gefühle, Befindlichkeiten – all das kommunizieren wir mit Körper und Gesicht. Dabei hinterlässt das Leben Spuren und nicht nur das Gesicht spiegelt diese Spuren wider.

„Ein Gesicht spricht Bände“, dabei ist die Gesichtsmuskulatur permanent in Bewegung: wir rümpfen die Nase, runzeln die Stirn, blinzeln mit den Augen, zucken mit den Mundwinkeln. Nicht nur die Mimik erzeugt im Laufe der Lebensjahre Falten, Erlebtes, Erfahrenes und das Alter prägen jedes menschliche Gesicht. Jeder Mensch drückt seinem Gesicht einen Stempel auf, ein ewig junges faltenloses Gesicht wäre aber wie ein nicht gelebtes Leben.

Trotz des Alters kann das Gesicht dabei eine jugendliche Ausstrahlung behalten, seine Konturen bewahren. Neben der äußerlichen Unterstützung durch Pflege und Kosmetik spielen dabei Faktoren unserer Lebensweise eine entscheidende Rolle, im positiven wie im negativen Sinne. Dazu zählen beispielsweise Ernährung, Schlaf, Stress, Bewegung an frischer Luft, Nikotin, Alkohol und die Körperhaltung.

Kosmetik pflegt äußerlich Gesicht und Haut, die Körperhaltung nimmt (innerlich) Einfluss über die Muskulatur. Eine gute aufrechte Körperhaltung fördert aktive Gesichtsmuskulatur und wirkt verjüngend auf das Gesicht.

Körperhaltung und Mimik haben gemeinsame Wurzeln im Unterbewusstsein. Die Auswirkungen einer schlechten Körperhaltung auf die Mimik beobachtete Frau Prof. Anne Seidel und motivierte sie zum Studium der Anatomie und der Bewegungsabläufe des Menschen. Dabei erkannte sie zahlreiche Zusammenhänge zwischen Körperhaltung, Gestik und Mimik. Das Ergebnis dieser jahrelangen Studien ist die Methode Ismakogie, die inzwischen unzähligen Menschen zu einer harmonischen Körperhaltung verholfen hat. Alltägliche Bewegungsabläufe werden optimiert und möglichst zu naturgemäßen Mustern umgestaltet.  Dieser Prozess beginnt nicht beim Gesicht, sondern am entgegengesetzten Ende: an den Füßen. Sie sind die Basis, das Fundament auf dem wir stehen und auf dem sich alles aufbaut. Erst wenn diese Basis wieder im Lot ist, finden wir zu natürlich entspannten Gesichtszügen zurück.

Der Weg von den Füßen zum Gesicht ist gar nicht so weit. Der Volksmund kennt das: wenn einer „mit dem falschen Fuß aufgestanden“ ist, sieht man das dem Menschen im Gesicht an, auch wenn „jemandem auf die Füße getreten“ wurde. Diese Menschen gehen in der Situation sicher nicht „mit hoch erhobenem Kopf“.  Auf dem Weg von den Füßen zum Gesicht sind zahlreiche Muskeln involviert. Mit dem richtigen Gebrauch und Einsatz der Füße hat jeder Einfluss auf seine Körperhaltung.  Nicht nur Fußbeschwerden, Rückenschmerzen, ein überlasteter Schultergürtel und Nacken werden deutlich verbessert oder aber diese Beschwerden entstehen erst gar nicht. Und der Kopf kann wieder leicht oben getragen bzw. gehalten werden, da wo er hingehört.

Betrachtet man unsere heutigen Lebensumstände, zeigt sich oft ein anderes Bild: gebeugte Köpfe und Rücken, sei es am Schreibtisch oder über dem Smartphone. Dazu kommen häufig verspannte Kiefergelenke („die Zähne zusammenbeißen“), aufeinander gepresste Lippen, zusammengekniffene (da häufig überanstrengte) Augen. Und wie ist dann der Gesichtsausdruck, welche Information bekommt die Gesichtsmuskulatur? Eher negativ, der Schwerkraft folgend – nach unten.

Nutzt man seine Füße, richtet darüber von unten nach oben den Körper auf, wird eine natürliche Kopfhaltung unterstützt, die sich jederzeit den Umständen anpassen kann. Das Gesicht mit seiner mimischen Muskulatur erfährt diese Unterstützung auch, d.h. der Schwerkraft wird entgegengewirkt, die Gesichtszüge werden besser gehalten.

Im Grunde ist es ganz einfach, gewusst wie. Bringen auch Sie mit Ismakogie mehr Leichtigkeit in ihr Leben und erhalten so – ganz nebenbei –  eine entspannte Ausstrahlung. Jeder hat die Möglichkeit, sein Gesicht harmonisch strahlen zu lassen, innere und äußere Schönheit ist keine Frage des Alters!

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„Betriebnachbarschaftsmodell“! Betriebliche Gesundheitsförderung

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Gesundheit am Arbeitsplatz! Glücklicherweise haben schon viele Unternehmen erkannt wie wichtig Betriebliches Gesundheitsmanagement ist und wie viel Verantwortung auch das Unternehmen dafür hat. Wenn gesunde Mitarbeiter sich wertgeschätzt fühlen, sind sie leistungsfähiger, gehen gerne eine Extrameile mehr für das Unternehmen und bringen es so an die Spitze. Die Leistungsfähigkeit zu erhalten und das bis ins hohe Rentenalter ist heute mehr denn je wichtig geworden.

Das Unternehmen geh.mit aus Frankfurt versteht sich als ein Fullservice-Anbieter für das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Sie unterstützen Unternehmen, deren Mitarbeiter zu motivieren und gesund zu erhalten. geh.mit deckt ein großes Spektrum ab: Angefangen von Mitarbeiterbefragungen über einen Gesundheitstag, Workshops, Vorträgen, Gesundheits-check-ups bis hin zu Präventionskursen.

„Betriebsnachbarschaftsmodell“ von geh.mit? Um was geht es?

geh.mit richtet sein Angebot nicht nur an große Unternehmen. Auch Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) sollen davon profitieren. Genau für diese KMU bietet geh.mit ein besonderes Modell an, das „Betriebsnachbarschaftsmodell“. Hier wird ein Betriebliches Gesundheitsmanagement in einer „Betriebsnachbarschaft“ angeboten. Man fasst mehrere klein- u. mittelständische Unternehmen aus einem Gewerbegebiet, in einem Gebäudekomplex oder einer Nachbarschaft zusammen und plant für diese Betriebsnachbarschaft einen gemeinsamen „Markt der Gesundheitsmöglichkeiten“ und im Anschluss für die zusammengeschlossenen Unternehmen ein gemeinsames Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). So können auch kleine und mittelständische Unternehmen von einem BGM profitieren.

martin-uli-bg-rollupAls Auftakt für ein gemeinsames Gesundheitsmanagement organisiert geh.mit in der Regel immer eine Gesundheitsmesse, einen „Markt der Gesundheitsmöglichkeiten“. Damit startet das Programm. An diesem Tag haben die Mitarbeiter der teilnehmenden Betriebe die Chance auszutesten wie fit sie sind, an dem Marktangebot mitzumachen und sich zu informieren, was der Gesundheits- und Präventionsmarkt alles zu bieten hat.

Hier ergibt sich eine tolle win-win-Situation für alle. Für das Unternehmen und deren Mitarbeiter aber auch für den regionalen Gesundheitsanbieter, der sich auf dieser Messe präsentieren kann. Diese Gesundheitsanbieter haben an diesem Tag die Möglichkeit, ihr Know-how den Unternehmen zu vorzustellen. Mit diesem Angebot ist geh.mit ein attraktiver Partner für die Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie ein Koordinator und Organisator von Betriebsnachbarschaften.

Ihr umfangreiches Seminar-und Coachingprogramm bietet geh.mit u.a. auch auf Mallorca an, fernab vom Massentourismus, in ruhiger Umgebung in einer traumhaften Finca. Die geh.mit-Inhaber Ulrike Sturm und Martin Seifert sind der Meinung, dass es sich unter der Sonne mit Abstand vom Unternehmen in einer kleinen Gruppe besser lernt. Interessante Themen wie Resilienz, Gesundes Führen, Stressmanagement, Kochen und Meditation, Stimme-Wortwahl-Körpersprache und andere spannende Themen werden kontinuierlich angeboten.

Durch ihre langjährige Tätigkeit im Gesundheitswesen, haben sich die Inhaber Ulrike Sturm und Martin Seifert, auf die Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit verschrieben.  Das Team wird ergänzt durch zuverlässige und kompetente Partner. Sie sind die Räder, die geh.mit perfekt ins Rollen bringen.

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Füße machen Laune

oder wie Sie mit den Füßen Ihre Stimmung beeinflussen können

Füße machen LauneZahlreiche Veröffentlichungen der letzten Jahren beschäftigten sich mit den Wechselwirkungen von Körperhaltung und Psyche. In der Psychologie, Hirnforschung, Neurobiologie, selbst in der Faszien-Forschung wurden diese Zusammenhänge inzwischen vielfältig belegt.

Die Körperhaltung hat Auswirkung auf die Kognition und umgekehrt. Zur Kognition zählen Wahrnehmung und Aufmerksamtkeit, das Lernen und Problemlösen, Kreativität und Planung, erinnern, imaginieren, argumentieren, der Wille und Glaube, die Introspektion und natürlich die Emotionen. Man könnte es kurzfassen:

Wie ich mich halte, so bin ich oder ich bin so, wie ich mich halte

Nun weiß ich also, dass eine gute Haltung, ein lächelndes Gesicht und positive Gedanken gut für mein emotionales Empfinden sind, doch wie soll ich das umsetzen? Dazu gibt es viele gute Ansätze und Methoden, allgemeingültige wie solche, die die jeweiligen persönlichen Ausgangssituationen berücksichtigen.

In der Haltungs- und Bewegungslehre Ismakogie kommen die Füße zum Einsatz. Füße für gute Laune? Zu Lebenszeiten von Prof. Anne Seidel, sie entwickelte diese Methode, kannte man nichts von den o.g. wissenschaftlichen Zusammenhängen. Doch der Volksmund spiegelte schon immer Beobachtungen wider: „Er/sie steht mit beiden Füßen auf dem Boden.“ oder „Er/sie lässt den Kopf hängen.“. Diese Aussagen ziel(t)en  auf das Erscheinungsbild der beschriebenen Person und seine (vermutete) psychische Befindlichkeit und haben eine erstaunliche Trefferquote.

Frau Seidel war eine gute Beobachterin. Sie legte für ihre Überlegungen und Erforschungen die Grundlagen der menschlichen Anatomie für Körperhaltung und Bewegung zugrunde und setzte diese praktisch um.

Die Vorgaben der Anatomie praktisch umzusetzen heißt dafür zu sorgen, dass Bewegungen (wieder) optimal und ökonomisch ablaufen  (können).  Dass „wieder“ und „können“ in Klammern stehen bedeutet, dass man zuerst die  Wahrnehmung für den eigenen Körper schult und sich bewusst macht, wie man sich bewegt und hält, was man da den lieben langen Tag eigentlich mit seinem Körper macht. Denn nur das, was einem bewusst ist, kann man auch bewusst verändern.

Dass die äußere Haltung mit der inneren zusammenhängt, das sich das eine durch das andere positiv verändert, war für Frau Seidel selbstverständlich und nicht nur eine angenehme „Nebenwirkung“. Ein viel benutzter Ausdruck der neuesten Zeit ist in diesem Zusammenhang im übrigen der Begriff der Achtsamkeit.

Aber was ist nun das Besondere an der Haltungs- und Bewegungsmethode Ismakogie? Ismakogie nutzt den Alltag zu Übungszwecken, d.h. wo man geht, steht, sitzt, arbeitet oder Sport treibt, kann man das Erlernte oder Erfahrene direkt anwenden – man sollte nur in der jeweiligen Situation daran denken. Ziemlich praktisch und einfach, oder?

Ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“ (siehe Artikel Das habe ich immer schon so gemacht) und tut sich schwer mit Veränderungen. Das braucht ein bisschen Geduld und Ausdauer oder eben den Alltag, denn hier hat man ja den ganzen Tag Gelegenheit zu „üben“.

Und wie machen jetzt die Füße gute Laune? Die Füße unterstützen die Haltung, und zwar die komplette Körperhaltung bis hin zum Kopf. Guter Bodenkontakt und der aktive Einsatz der Fußmuskulatur sind dabei ein Teil des „Geheimnisses“, Geheimnis deshalb, weil die Umgebung nichts davon mitbekommt, man sieht rein äußerlich nichts davon. Doch, man sieht das Wesentliche: einen aufrechten Menschen, der seinen Kopf oben hält und außerdem noch freundlich aussieht. Er sieht freundlich aus, weil er sich gut fühlt, weil er sich gut hält. Der Körper als Spiegel der Seele: die Haltung, die Art, wie man sich bewegt,  beeinflusst biochemische Prozesse im Gehirn und somit die Stimmung.

Der bewusste Einsatz der Füße und der Fußmuskulatur stellen die Basis für gute Haltung dar, der Rest des Körpers folgt meist ganz von selbst. Denn wenn man an einer Stelle des Körpers etwas verändert, reagiert das ganze (Körper-)System. Und mit der positiven Veränderung des Körpers verändert sich genauso die psychische Verfassung.

Deshalb: Füße machen Laune!
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Lesezeichen-Kurse

Ein erster praktischer Einblick in die Ismakogie

Mittlerweile konnten Sie sich ausgiebig in das Thema „Ismakogie“ einlesen und würden jetzt gerne einmal in die Praxis hineinschnuppern? Dann prüfen Sie am besten zunächst unter www.ismakogie-de.eu, ob in Ihrer Nähe ein Ismakogie-Kurs angeboten wird. Sollte dies nicht der Fall sein, bietet sich ein Lesezeichen-Kurs an.

Was ist ein Lesezeichen-Kurs und wie funktioniert er?

Zunächst wird für die Durchführung des Kurses ein Organisator benötigt – das könnten Sie sein. Der Organisator kümmert sich um einen passenden Raum, in dem der Kurs stattfinden kann, sowie um eine Gruppe von 6 bis 12 Teilnehmern. Erzählen Sie einfach ihren Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten von der Idee und sie werden schnell auf Begeisterung stoßen. Die Konditionen sind für die Lesezeichen-Kurse besonders günstig: Jeder Teilnehmer zahlt pro Stunde nur 8 Euro, der Organisator die Hälfte. Ab 11 Teilnehmern entfällt die Gebühr für den Organisator komplett. Durchgeführt wird der Kurs von einem/er erfahrenen Ismakogie-Lehrer/in, der Ihnen alles über die schonende und jederzeit einsetzbare Methode zur Haltungsverbesserung und Linderung bei Beschwerden des Bewegungsapparates erklärt und durch praktische Übungen zeigt. Mit dem/der Kursleiter/in wird zuvor die Art des Kurses bzw. die Dauer vereinbart. Vieles ist möglich, angefangen von einer Einführung (Dauer ca. 3 Stunden) bis hin zu einem Wochenendseminar.

Wie finanzieren sich die Lesezeichen-Kurse?

Ismakogie - Lesezeichen-KurseAllein durch die geringen Teilnehmergebühren lassen sich die entstehenden Kosten natürlich nicht decken. Unterstützung leistet ein von 2012 -2014 durchgeführtes EU-Projekt, bei dem im Rahmen des „Grundtvig-Programms Lebenslanges Lernen“ die Lesezeichen-Aktion als Netzwerkidee entstand. Ein Ziel der damaligen Teilnehmer Deutschland, Frankreich und Niederlande (mit Österreich als außerordentlichem Partner) war, die Methode der Ismakogie bekannter zu machen und aufzuzeigen, dass die persönliche Gesundheit durch einfach Übungen im Alltag leicht verbessert werden kann. Alle Teilnehmer/innen konnten von der Grundtvig-Partnerschaft profitieren und viele positive Erfahrungen sammeln. Es wurde der Grundstein für eine internationale Zusammenarbeit gelegt, die auch in Zukunft unter dem Motto „Lebenslang fit und vital mit Ismakogie“ weiterleben wird.

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(Langes) Stehen leicht gemacht

Wie hält man es aus, den ganzen Tag zu stehen? Wo es doch den meisten Menschen schon schwerfällt, auch nur kurzfristig zu stehen, z.B. beim Warten in Supermärkten oder bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch es gibt viele Berufsgruppen mit überwiegend stehender Tätigkeit. Da fängt es natürlich mit gutem Schuhwerk an, d.h. passend – der Fußform angepasst, nicht der Mode – und bequem, weit genug und nicht einengend. Außerdem möglichst ohne oder mit minimalem Absatz sowie einer flexibler Sohle.

Optimal wäre natürlich, gar keine Schuhe zu tragen, was aus arbeitstechnischen oder konventionellen Gründen oft nicht geht. Denn die Füße sind es, die unser Körpergewicht tragen und transportieren, sie erfüllen diese Arbeit optimal – wenn sie es dürften und wenn sie es noch könnten. Den Füßen sollte man die größte Beachtung schenken. Das geschieht mit der Methode Ismakogie: Hier bilden die Füße die Basis für den Körper und den Umgang mit ihm. → mehr lesen

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Salutogenese und Pathogenese

Salutogenese - BGFSalutogenese als Wissenschaft von der Entstehung von Gesundheit und Pathogenese als Wissenschaft von der Entstehung von Krankheit ergänzen sich. Die zugrunde liegenden Fragestellungen orientieren den Fragenden allerdings in zwei unterschiedliche Richtungen: Die pathogenetisch Orientierten schauen auf die Krankheiten, ihre Ursachen und die Gefahren, die es zu vermeiden oder zu bekämpfen gilt. Die salutogenetisch Orientierten blicken auf attraktive Gesundheitsziele, die sie erreichen wollen und wozu sie möglichst viele Ressourcen erschließen wollen. Diese unterschiedliche Orientierung kann in der Praxis zu sehr unterschiedlichen Folgen führen. Beispielsweise wird man bei vielen modernen chronischen Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes mellitus u. a. nach attraktiven Zielen und helfenden Ressourcen suchen, die den Menschen mehr Freude und Erfolg bringen (als z. B. Fastfood und Süßigkeiten): für Kinder beispielsweise Gruppenspiele mit Freude an Bewegung, wertschätzende Kommunikation und Förderung der individuellen Fähigkeiten. Dies ist in der Gesundheitsförderung als „Empowerment“-Strategie bekannt. Hier sind große Ähnlichkeiten auch zur Stärkung der „Resilienz“, „Psychohygiene“ und anderen nahestehenden Begrifflichkeiten. Es ist ein Unterschied zu dem, was von der Medizin lange Zeit weithin als Prävention unternommen wurde, um einzelne Krankheiten wie Herzinfarkt zu verhindern, wie z. B. Vermeiden von fett- und salzreicher Nahrung und Bewegungsmangel. Der Arzt Eckart Schiffer kennzeichnet Salutogenese als „Schatzsuche“ im Unterschied zur „Fehlerfahndung“ der herrschenden pathogenetisch orientierten Denkrichtung in Medizin und Pädagogik. Quelle

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BGF: Warum Firmenfitness?

Firmenfitness, BGFDie Vorzüge des Sports als tragende Säule des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

„Das Schwierigste beim Sport ist in der Regel, einen Anfang zu finden. Die meisten Menschen sind sich der Tatsache bewusst, dass sie zu wenig für ihren Körper tun; das Problem ist, die nötige Motivation zu finden, um das zu ändern. Ich glaube fest an das Motto: ‘Man kann alles schaffen, wenn man es nur will!‘. Allerdings funktioniert das nicht von heute auf morgen – sich Ziele in kleinen Schritten zu setzen, das ist der Schlüssel. Der nächste wichtige Punkt neben der Motivation ist der, welche Möglichkeiten sich bieten. → mehr lesen

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Christiane Röttger: Beckenboden & Rückengesundheit

Christiane Röttger: Beckenboden & Rückengesundheit

Schwerkraft und Bauchinhalt drücken permanent auf die Beckenbodenmuskeln. Eine feste Beckenbodenmuskulatur verhindert nicht nur Inkontinenz, sondern unterstützt und entlastet die Wirbelsäule und fördert damit eine gesunde aufrechte Haltung. Nicht zuletzt verhelfen gut trainierte Beckenbodenmuskeln zu mehr Freude beim Sex.

Beckenbodenübungen sind minimalistisch und erfordern Übung im Erspüren des eigenen Körpers, da die Beckenbodenmuskulatur eine tief liegende Muskelgruppe ist. Die Muskeln, die den Beckenboden nach unten verschließen, bilden sozusagen eine muskuläre Hängematte. Auf dieser ruhen die Bauchorgane, Eingeweide, die Harnblase sowie die inneren Geschlechtsorgane. Schwachstellen in diesem starken Muskelgeflecht sind die Durchtrittstellen der Harnröhre und des Analkanals (Endstück des Mastdarms) sowie die Vagina bei Frauen.

Beckenbodenübungen machen für jeden gesunden Menschen Sinn, dienen sie doch der allgemeinen (Muskel-) Kräftigung, der Haltungskontrolle und –stabilisierung im Sinne einer Vorbeugung und zur Rückengesundheit.  Treten schon Beschwerden in Form von Harninkontinenz und Wirbelsäulenproblemen (bei Mann und Frau), Senkungen oder Vorfall der Bauchorgane bei Frauen oder Sexualprobleme auf, kann man über gezieltes Muskeltraining sowie Haltungsverbesserung direkten Einfluss nehmen.

Für einen stabilen und gut funktionierenden Beckenboden sind alle Bauchmuskeln, das Zwerchfell und der große Hüftbeuger von großer Bedeutung.  Allein schon durch bewusstes Atmen oder aufrechtes Sitzen werden alle beteiligten Muskelgruppen gekräftigt, und das ohne dass irgendjemand etwas davon bemerkt. Darüber hinaus steht die Beckenbodenmuskulatur in enger Beziehung zu den Fuß- und Mundbodenmuskeln. Will man ein Doppelkinn vermeiden, trainiert man den Beckenboden!

Ismakogie-Übungen wirken wie ins Wasser geworfene Kiesel: ihre Wirkung breitet sich wellenförmig durch den ganzen Körper aus, bis ins Gesicht, bis in die Füße. Die Erklärung dafür sind die Muskelketten. Ein Muskel arbeitet nie alleine, Muskeln sind miteinander „verkettet“ und ermöglichen nur gemeinsam eine Bewegung. Verändert ein Muskel seine Spannung, wird dies „weitergereicht“ an andere, die Kette reagiert, und das sowohl im Positiven wie im Negativen. Eine funktionstüchtige Beckenbodenmuskulatur unterstützt z.B. im positiven Sinne eine gute und unangestrengte Sitzhaltung, ein schwacher Beckenboden dagegen hat negative Auswirkungen beispielsweise auf die Beckenstellung und damit auf die Sitzhaltung.

Aktives Beckenbodentraining hilft bei Haltungsschäden und Rückenschmerzen, unterstützt allgemein die Rückengesundheit, verhilft zu einer gesunden Körperstatik und damit einer Entlastung der Wirbelsäule und Bandscheiben. Die Sitzhaltung – nicht zuletzt im Arbeitsalltag – wird verbessert, die Atmung vertieft sich und reagiert situationsgerecht. Letzteres hat u.a. positiven Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit und senkt den Stresslevel.

Mit der Methode Ismakogie lässt sich Beckenbodentraining vollkommen unauffällig in den Alltag integrieren. Das Wissen über Fuß- und Körperhaltung, der Einsatz der Füße und Bodenkontaktpunkte sowie die ökonomische Nutzung der Muskulatur sind dabei einige Faktoren.  Man kann immer und überall etwas für sich und seine Haltung (und damit für den Beckenboden) tun, man muss nur daran denken!

Und das Denken unterstützt jede Handlung, auch nur vorgestellte/imaginierte: Stellen Sie sich vor, Sie haben eine dicke Zitronenscheibe im Mund und beobachten nun die Reaktionen Ihres Körpers – spüren Sie unter anderem Ihren Beckenboden?

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