Der Film als Kunstform

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Film als KunstformOb der gemütliche Fernsehabend zuhause oder ein entspannter Abend mit Freunden im Kino: Film und Fernsehen sind Bestandteile unseres Lebens, auf die die wenigsten verzichten möchten. Nach einem besonders anstrengenden Arbeitstag bleibt das Buch dann auch schon mal liegen und man lässt sich lieber „berieseln“. Doch der Film ist heutzutage mehr als nur reines Unterhaltungsmedium – längst wird er als eigene Kunstform angesehen.

Kaum jemand würde zögern bei der Frage, ob Schauspiel, z.B. am Theater, und Musik zu den gängigen Kunst- und Kulturformen zählen. Beides wird bereits seit Jahrtausenden betrieben und ist in zahlreichen Kulturen weltweit vertreten. Durch die Entdeckung des Filmens ist es möglich geworden, diese Eindrücke zu konservieren, sodass wir sie immer wieder erleben und auch für zukünftige Generationen sichern können. Im Laufe der Jahre hat sich die Kunstform Film stetig weiterentwickelt, und das mit einer rasanten Geschwindigkeit. Heutzutage geht es dabei nicht mehr nur um Schauspielerei und musikalische Elemente, auch die visuellen Effekte werden immer wichtiger.

Zeichentrick, Animation und 3D

Fast alle von uns kennen sie aus ihrer Kindheit oder haben sie ihren eigenen Kindern gezeigt, die Zeichentrickklassiker von Disney und Co.
Für Filme wie „Bambi“ oder „Das Dschungelbuch“ wurden die einzelnen Szenen noch per Hand gezeichnet – die technische Raffinesse lag damals darin, die einzelnen Bilder zu einem flüssigen Film zu verarbeiten. Diese Methode ist natürlich längst überholt – Animationsfilme wie „Shrek“ und „Ice Age“ erobern die Welt. Hier werden die Macher am Computer kreativ, ebenfalls eine Kunstform, die nicht zu unterschätzen ist und mit der technischen Weiterentwicklung immer wichtiger wird. Auch 3D-Filme sind immer weiter auf dem Vormarsch. Um diese zu produzieren wird ein großes technisches Know-How benötigt, weshalb eine fundierte Ausbildung auf diesem Gebiet eine Voraussetzung ist. Mittlerweile werden viele Filme sowohl in 2D als auch in 3D gezeigt, wobei 3D das optisch größere Spektakel ist, wie viele Zuschauer bei James Camerons Blockbuster „Avatar“ zum ersten Mal erlebt haben dürften. 2D bietet den Vorteil der günstigeren Eintrittspreise und das lange Schauen ist für die Augen angenehmer.

Das Werk vieler Künstler

Jeder, der am Kunstprojekt Film mitwirkt, kann auf eine bestimmte Art als Künstler angesehen werden und muss besondere Talente mitbringen. Basiert ein Film auf einem Buch, liegt es an den Drehbuchautoren, die Geschichte „filmfreundlich“ umzuschreiben. Andere Experten kümmern sich darum, durch musikalische Sequenzen die Emotionen der Zuschauer anzuregen. Einer der besten auf diesem Gebiet, und an zahlreichen Hollywoodprojekten beteiligt, ist übrigens der Deutsche Hans Zimmer.
Der Kopf einer Produktion, der Regisseur, muss gleich ein ganzes Paket an Talenten mitbringen. Seine Aufgabe ist es letztlich, alle Komponenten so miteinander zu verbinden, dass am Ende ein Gesamtkunstwerk entsteht. Der Stil des Films muss bestmöglich übermittelt werden, wobei dies häufig ein schwieriger Balanceakt zwischen Realität und Surrealität ist. Dabei ist der Regisseur der „Chefkünstler“, doch das gemeinsame Hand-in-Hand-Arbeiten steht an erster Stelle.

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

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