28. April: Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

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28. April: Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Gesundheit am Arbeitsplatz hat Vorrang
Wer mit dem Spruch „Ich habe Rücken“ durch die Tür kommt, stößt meist auf allgemeines Verständnis. Denn jeder fünfte Versicherte geht mindestens einmal im Jahr wegen Rückenschmerzen zum Arzt. Oft liegt es am Job: Besonders am Schreibtisch wird der Arbeitsschutz vernachlässigt. Grundsätzlich sollten Arme, Knie und Füße beim Arbeiten einen Winkel von 90 Grad bilden und die Stuhllehne einen leichten Druck auf den Rücken ausüben. Dafür müssen Schreibtisch und Stuhl individuell einstellbar sein. Armlehnen können die Schultern bzw. den Oberkörper entlasten. Der Personaldienstleister empfiehlt darüber hinaus, Geräte wie PC, Tablet, Telefon oder Drucker so zu positionieren, dass alles griffbereit und leicht erreichbar ist. Auch für angenehme Temperaturen und ausreichend Licht sollte im Büro gesorgt werden. So wird die Arbeitsleistung positiv beeinflusst.

Gesundheit am Arbeitsplatz senkt Kosten

Kranke Mitarbeiter sind ein enormer Kostenfaktor für Unternehmen: Laut DAK-Gesundheitsreport schlägt jeder Fehltag im Schnitt mit 252 Euro zu Buche. Hinzu kommen Kosten für Vertretungen und Produktivitätsverluste. Dabei sind viele arbeitsbedingte Unfälle und Krankheiten vermeidbar, wenn der Prävention mehr Bedeutung eingeräumt wird. Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Brandschutz, Elektrosicherheit oder Datenschutz – um keine Fristen zu versäumen, rät Klaus Depner, Manager Health & Human Safety bei Personaldienstleister Randstad, sich einmal jährlich einen Überblick über die anstehenden Prüfungen und Unterweisungen zu verschaffen. Depner: „Eine gute Gelegenheit dafür ist zum Beispiel der 28. April, dann ist Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.“

Demografischer Wandel

Die Belegschaften altern: Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der 20- bis 59-Jährigen voraussichtlich um fast acht Millionen zurückgehen, während die der 60- bis 64-Jährigen um 1,6 Millionen zunimmt. Es besteht Handlungsbedarf, damit die Mitarbeiter leistungsstark bleiben. Doch im Tagesgeschäft stehen noch zu oft andere Aufgaben im Vordergrund, bestätigt eine aktuelle Umfrage des Online-Magazins randstadkorrespondent. Nur 62 Prozent der Unternehmen weisen demnach aktiv auf gesundheitsfördernde Maßnahmen hin. Zudem scheinen diese nur bei 52 Prozent der Firmen in ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingebettet zu sein. Doch der Aufwand lohnt sich, denn von betrieblicher Gesundheitsförderung können Unternehmen nur profitieren. Mehr noch: 60 Prozent bei der Randstad-Umfrage sind der Auffassung, dass Vorsorgeangebote bei der Wahl des Arbeitgebers ein entscheidender Aspekt sind.

Red: LLL/txn
Foto: SirChopin/fotolia/randstad

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